Organisation
private Organisationen und Unternehmen
Rettungsdienst-/Krankentransport
Standorte der Privaten in Niedersachsen
Fakten zum Privaten Rettungsdienst in Niedersachsen
Die überwiegende Mehrzahl der
Unternehmen ist in ländlichen Regionen angesiedelt (20 Betriebe).
Insgesamt werden 420 qualifizierte
hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.
Jährlich werden über 250.000
Notfalleinsätze und qualifizierte Krankentransporte ausgeführt. Alle beauftragten Unternehmen sind
sog. „Altunternehmen", die unter den Schutz des § 5, Absatz 1 NRettDG
fallen. Neue Unternehmen sind in den letzten
13 Jahren nicht entstanden. Die anderen Betriebe verdanken ihre
heutige Existenz allein positiven Entscheidungen der
Verwaltungsgerichte, da das Rettungsdienstgesetz einen
Schutz des eingerichteten und unterhaltenen Gewerbebetriebs nicht
vorsieht. Geschichte 1850 Erste dokumentierte Firmengründung für den
Krankentransport
Gebrüder Dierks betreiben in Ostfriesland den ersten
Motorkrankenwagen 1933/1945
Enteignung aller privaten Unternehmen zugunsten des Roten
Kreuzes 1945 Wiedergründung von privaten Unternehmen – insbesondere
auf dem Land Neuanfang des privaten
Rettungsdienstes nach 1945 Unternehmergeist und engagierte
Mitarbeiter schaffen den Aufbau 70 Jahre Tradition -
Rettungsdienst Ackermann in Niedersachsen Der Gründer des Unternehmens Johann
Ackermann, begann 1927 mit einer umgebauten Pferdekutsche das
Krankentransportunternehmen. Die Geburtsstunde des motorisierten
Krankentransportes erfolgte 1935. Damit zählte das Unternehmen zu dieser
Zeit zu den modernsten dieser Art. Nach der flächendeckenden
Enteignung durch die Nazis zugunsten des DRK im Jahre 1943 musste der
Betrieb des Unternehmers eingestellt werden und konnte erst
nach Kriegsende neu aufgebaut werden. In der vierten Familiengeneration
ist heute Achim Ackermann, Rettungsassistent und
Geschäftsführungsmitglied.
70 Jahre Tradition - Rettungsdienst Heßler in Hessen
Im Juni 1945 erhielt der Firmengründer Karl Heßler aus Grombeth von den amerikanischen Militärbehörden eine Lizenz zur Beförderung
kranker Personen.
Im Tausch mit hausgemachten Waffeln und Rübenschnaps erhielt Karl Heßler von Militärbehörden Treibstoff zum Betrieb seiner Fahrzeuge.
Trotz vielfältiger Schwierigkeiten über die Jahrzehnte entwickelte sich das Familienunternehmen zu einem leistungsfähigen Rettungsdienst
der Neuzeit.
Mit Christel und Mathias Heßler wird das Unternehmen heute in der dritten Generation erfolgreich geführt.
1969 Private Unternehmen in Ostfriesland beschaffen erste Rettungswagen
nach DIN 75080 (1967)
ab 1975 Einsatz von Zivildienstleistenden bei gemeinnützigen Verbänden und
öffentliche Subventionen sorgen für ungleichen Wettbewerb
1992 Inkrafttreten des Niedersächsischen Rettungsdienstgesetzes; die Zahl
der privaten Rettungsdienste in Niedersachsen geht in dreizehn Jahren von
65 Betrieben auf 27 Betriebe zurück
2005 Geplante Neufassung des Niedersächsischen Rettungsdienstgesetz ???





